Unsere Geschichte - Die letzten Vorbereitungen
Die ersten Vorbereitungen waren erledigt. Alles gekündigt, Adressänderungen versandt, vieles weggeworfen oder verschenkt. Jetzt ging es also darum die Reise zu organisieren. Wir hatten uns da mal eine Offerte erstellen lassen, wenn wir einen Container ab der Schweiz gebucht hätten. Das war so unvorstellbar teuer, dass wir uns also entschlossen einfach nur soviel mitzunehmen wie in unserem Auto untergebracht werden konnte. Dazu mussten wir also ein anderes, ein grösseres Auto organisieren. Ruedi nahm das in die Hand und kam auch prompt eines Tages mit einem uralten Chrysler Voyager daher. Das Ding war schon so alt und klapperig, dass es mir eigentlich schon ein bisschen Angst machte, denn immerhin musste uns das Auto doch ein paar Kilometerchen auf unserem Lebensweg begleiten….. Aber platzmässig war es natürlich der Hammer. Was da so alles mitgenommen werden konnte. Enorm.
Als dann das Auto gekauft war, kam Ruedi auch noch auf die grandiose Idee, man könnte vielleicht mit einem kanarischen Transportunternehmen ins Geschäft kommen. Und was soll ich sagen, das ging … und zu einem genialen Preis. Für 1000 Euro konnten wir also fast unser ganzes Hab und Gut mitnehmen. Bei der ersten Offerte hätte es doch glatt das zehnfache gekostet.
Jetzt musste also noch die Fähre gebucht werden. Das hat ein lieber Freund von uns erledigt. Er hat ein eigenes Reisebüro, und falls mal jemand was buchen möchte, dann schaut doch mal bei www.windtravel.ch nach. Da wird einem in windeseile geholfen, und das auch noch auf eine sehr nette und sehr geduldige Art und Weise, denn Roger musste unsere Fähre mindestens dreimal umbuchen. Da ja bis zu letzt nich klar war, ob nur Ruedi und ich, oder einer meiner Söhne oder eventuell sogar beide mitkommen würden. Also sucht mal jemand ein Reisebüro wo man noch richtig toll bedient wird, dann geht doch einfach mal zu Roger oder seinem Freund Mike.
Ja dann war also auch soweit wieder alles erledigt. Dann kamen halt noch die “Kleinigkeiten” wie bei der Gemeinde abmelden, Post abmelden und umleiten lassen (was übrigens super funktioniert hat, haben doch tatsächlich für paar Franken ein Jahr lang die Post nach Teneriffa umgeleitet bekommen).
Eine Tipp für alle die aus der Schweiz auswandern möchte ich hier auch noch geben. Nämlich das Problem mit der Krankenkasse. Es ist in der Schweiz nicht möglich, die Krankenkasse weiterlaufen zu lassen, wenn man sich auf der Gemeinde abgemeldet hat. Dies gibt dann einen Konflikt für ein paar Tage, denn es ist ja normalerweise nicht möglich sich in dem neuen Land im voraus anzumelden. Man ist also während der “Reise” nicht versichert. Ich würde also empfehlen, sich erst für einem Monat später abzumelden, so kann man die Krankenkasse noch für einen Monat weiterlaufen lassen. Klar dauert ja die Reise nicht allzu lange, und man bekommt wahrscheinlich nicht gerade in den paar Tagen eine schreckliche Krankheit, aber ein Beinbruch kann einem da auch schon ein bisschen was kosten…… Also besser vorsorgen und nicht den gleichen Fehler machen wie wir ihn gemacht hatten.
Ja und dann kam halt noch der “traurigere” Teil der ganzen Geschichte, das verabschieden von all den lieben Verwandten und Bekannten, die einem im bisherigen Leben begleitet hatten. Aber wenn man nicht allzu weit “wandert” kommen sie einem ja ab und zu mal besuchen und das ist dann auch ganz schön.
Eure Auswanderin
December 25th, 2006 at 03:04
hi ihr
du solltest vll versuchen platz fuer kommentare zu schaffen.
oder ein gaestebuch.
sonst ist es ein wenig einseitig mit diesem blog… finde ich zumindest. ich kann ja auch falsch liegen, nur meine meinung. na kannst ja mal sagen was du davon haelst
gruessli aus berlin
juergen und birgit
December 25th, 2006 at 11:36
Hallo Jürgen und Birgit
Ich verstehe was ihr meint. Aber dies soll ein Blog sein, kein Forum, und die sind halt normalerweise schon ein bisschen “einseitig”.
Platz für Kommentare ist ja schon da, jeder Beitrag kann mehrfach kommentiert werden.
Ich hoffe, ihr seid mit meiner Antwort zufrieden
Grüessli Brigitte